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Dienstag
Okt092018

AcP 2018 - Rechtsvergleichung als Methode der Rechtsfindung?

Immer wieder wird Rechtsvergleichung als Methode der Rechtsfindung - also der Auslegung und Fortbildung des Rechts - postuliert. Zweigert sprach sogar von Rechtsvergleichung als "universaler Interpretationsmethode". Und nach Ansicht von Basedow hat sich Rechtsvergleichung „von wissenschaftlicher Erkenntnisquelle zur obligatorischen Methode der Rechtsanwendung“ entwickelt. In einem Beitrag im Archiv für die civilistische Praxis (AcP) geht Karl Riesenhuber diesen Vorschlägen nach. Er zeigt auf, dass schon unsicher ist, was mit "Rechtsvergleichung" eigentlich gemeint ist. Rechtsvergleichende Erwägungen können aus mehreren Gründen nur eine Inspirations- und Kontrollfunktion bei der Auslegung und Fortbildung des Rechts haben.