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Freitag
Apr122019

BO://IT - Bochumer Informations- und Informationssicherheits-Tag 2019: „ePrivacy: Auf dem Weg zur Modernisierung durch bereichsspezifische Regelungen im Bereich der elektronischen Kommunikation und des Online-Marketings?“

Am  6. Juni 2019 findet der Zweite Bochumer Informationsrechts- und Informationssicherheitstag statt. Thema des diesjährigen Vortragsveranstaltung ist die Notwendigkeit und Ausformung einer EU-ePrivacy-Verordnung im Gesamtzusammenhang des Datenschutzrechts. 

Ziel der Veranstaltung ist es, den datenschutzrechtlichen Status quo hinsichtlich der Verarbeitung elektronischer Kommunikations- und Trackingdaten unter der DS-GVO im Zusammenspiel mit den nationalen Gesetzen, insbesondere UWG und TMG, zu analysieren und einen Ausblick auf die jedenfalls möglichen künftigen Änderungen durch eine EU-ePrivacy-Verordnung oder einen etwaigen Regelungsbedarf zu geben.

Gastgeber der Veranstaltung sind das Institut für Geistiges Eigentum, Datenschutz und Informationstechnologie der Ruhr-Universität Bochum (IGEDI) sowie der Bochumer Kreis Gewerblicher Rechtschutz e.V. unterstützt durch die WTS Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH.

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier.

Samstag
Apr062019

Vorlesung "IT-Sicherheit für Geistes- und Gesellschaftswissenschaften"

Das Horst-Görtz-Institut bietet im Sommersemester wieder eine Vorlesung "IT-Si­cher­heit für Geis­tes- und Ge­sell­schafts­wis­sen­schaf­ten" an. Ziel ist, Stu­den­ten zu be­fä­hi­gen, Si­cher­heits­sys­te­me ein­ord­nen und abs­trakt ver­ste­hen zu kön­nen. Das Modul gibt eine Ein­füh­rung in mo­der­ne IT-Si­cher­heit für Studenten ohne tech­nisch-ma­the­ma­ti­sche Vor­bil­dung. Mit Hilfe der Grund­be­grif­fe der IT-Si­cher­heit sol­len prak­ti­sche Pro­ble­me dann auf ihre Si­cher­heits­an­for­de­run­gen hin un­ter­sucht wer­den kön­nen und Vor­schlä­ge zu ihrer Um­set­zung ent­wi­ckelt wer­den kön­nen. Fokus die­ser Ver­an­stal­tung sind wich­ti­ge und in­ter­es­san­te Kon­zep­te, Ideen und Pa­ra­dig­men der IT-Si­cher­heit, die mit mög­lichst wenig ma­the­ma­ti­schen For­ma­lis­men dar­ge­stellt wer­den sol­len. In­halt­lich wer­den dabei eher Zu­sam­men­hän­ge und we­ni­ger De­tail­tie­fe be­tont. Es wer­den keine ex­pli­zi­ten Vor­kennt­nis­se er­war­tet. Es wird je­doch die Be­reit­schaft er­war­tet, sich mit tech­ni­schen und z.T. auch ma­the­ma­ti­schen The­men aus­ein­an­der zu setz­ten.

Samstag
Mrz302019

Besitz an Daten? – Vortrag von Prof. Dr. Herbert Zech am 25. April 2019

Am 25. April 2019 um 16 Uhr s.t. im GD E2.338 findet ein Vortrag von Prof. Dr. Herbert Zech von der HU Berlin zum Thema "Besitz an Daten" statt. 

Der Vortrag greift die aktuelle Diskussion über passende rechtliche Regelungen für Daten auf. Daten bilden eine neuartige Kategorie von Wirtschaftsgütern neben Sachen und Immaterialgütern. Bei einem Vergleich mit Sachen stellt sich die Frage, ob Besitzregelungen auch auf Daten angewandt werden können oder zumindest entsprechende Regelungen geschaffen werden sollten. Der Vortrag plädiert dagegen für eigene Zugangsregelungen.

Prof. Zech ist Jurist und Biologe und derzeit an der Universität Basel als Professor für Life Sciences-Recht und Immaterialgüterrecht tätig. Seine Habilitationsschrift über „Information als Schutzgegenstand“ wird vielfach als wegweisend für die gegenwärtigen Diskussionen angesehen.

Um eine Anmeldung an Frank.Rosenkranz@rub.de wird gebeten.

Samstag
Mrz302019

STUD.Jur.-Heft zum Thema "Netzwerkrecht

Studierende des Seminars „Social Media und Recht“ von Tobias Gostomzyk, TU Dortmund, haben eine Ausgabe der Zeitschrift STUD.Jur. des NOMOS-Verlags produziert. Entstanden sind Reportagen, Analysen und Interviews zum Thema „Netzwerkrecht“. Beispielsweise trafen Studierende den ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier in München. Im Interview plädiert er gegen ein ausuferndes Datensammeln – weder durch Private noch durch den Staat. Andere Studierende besuchten die Google-Rechtsabteilung, analysierten den Entwurf eines Medienstaatsvertrags mit Hilfe von Experten oder zogen eine Zwischenbilanz zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Trat das befürchtete Overblocking ein? STUD.Jur. wendet sich insbesondere an Jura-Studierende. Die Zeitschrift erscheint seit 32 Jahren und wird mit einer gedruckten Auflage in Höhe von 26.000 Exemplaren verbreitet. Das Heft ist auch online abrufbar: https://indd.adobe.com/view/a411ce3d-95cd-46f6-a35b-889af3e7eb36

Donnerstag
Mrz072019

Aktuelle Entscheidungen zum Beschäftigtendatenschutz

Am 19.02.2019 fand der 2. Datenschutztag der Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen statt, an dem Herr Professor Rosenkranz einen Vortrag zur aktuellen Rechtsprechung zum Beschäftigtendatenschutz hielt. Die vorgestellten Gerichtsentscheidungen befassten sich unter anderem mit der Videoüberwachung und -speicherung, der Entfernung einer Abmahnung aus der Personalakte, Auskunftspflichten gegenüber staatlichen Behörden sowie Werbung und Vertrieb im Internet. Anschließend fand eine Diskussionsrunde mit den Teilnehmern und Referenten über die Folgerungen, die aus der Facebook-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zu ziehen sind, statt.  

 

 

Mittwoch
Feb062019

Filesharing - Aktuelle Entwicklungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung 

Am 24.01.2019 fand eine Vortragsveranstaltung des Bochumer Kreis Gewerblicher Rechtsschutz im Justizzentrum Bochum statt, in der Frau Professorin Schaub über Urheberrechtsverletzungen durch Filesharing in Tauschbörsen referierte. Dabei erläuterte sie die rechtlichen Rahmenbedingungen im deutschen und europäischen Recht und wies auf einschlägige Rechtsprechung hin. So ergaben sich neue Entwicklungen, etwa in Bezug auf Beweisfragen oder hinsichtlich der Pflichten des Anschlussinhabers bei der Mitbenutzung eines privaten Internetanschlusses durch Familienmitglieder oder Freunde. 

 

Donnerstag
Jan172019

IGEDI-Kolloquium: Datenschutz in der Blockchain

Am 15.01.2019 fand das erste Kolloquium des IGEDI in diesem Jahr statt. Hierzu hielt Herr RA Dr. Thorsten Behling einen Vortrag über das Thema Blockchain. Hierbei erläuterte er, was unter Blockchain zu verstehen ist und welche rechtlichen Herausforderungen sich im Umgang mit der Blockchain im Bereich des Datenschutzes ergeben. Anschließend fand eine Diskussionsrunde mit Interessenten und den Mitgliedern des IGEDI statt. 

 

Freitag
Nov302018

Internet-/Medienrechtlicher Adventskalender 2018

Vom 1. bis zum 24.12. verbergen sich hinter jedem Türchen des Kalenders Videos oder Audios mit renommierten Wissenschaftlern wie Prof. Martin Eifert, HU Berlin, und Prof. Boris Paal, Universität Freiburg, oder namhafte Praktiker wie Praktiker Till Kreutzer, irights.info Berlin, oder Dr. Sascha Sajuntz, Justiziar beim Spiegel-Verlag. Sie und andere Autorinnen und Autoren sprechen in Kurzinterviews über aktuelle Fachbeiträge.

Der Adventskalender 2018 ist eine Kooperation zwischen dem gemeinnützigen Telemedicus e.V. und dem Seminar von Prof. Tobias Gostomzyk "Social Media & Recht" , TU Dortmund.

Ab dem 1.12. wird er unter www.telemedicus.info abrufbar sein.

Freitag
Nov092018

Jahresbericht des IGEDI für 2017/2018

Das Institut für Geistiges Eigentum, Datenschutz & Informationstechnologie hat seinen Jahresbericht für 2017/2018 veröffentlicht. Dort berichten wir über die Entwicklung des Instituts und über die 19. Herbstakademie, die die Deutsche Stiftung für Recht und Informatik (DSRI) dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem IGEDI veranstaltet hat. Gleichzeitig werden die Bedeutung des Insituts und unsere Forschungs- und Lehrinitiativen geschildert.

Freitag
Nov022018

Predictive Policing - IGEDI-Kolloquium am 30. Oktober 2018

Am 30. Oktober 2018 fand das zweimal im Semester stattfindende Kolloquium des IGEDI statt. Hierzu hielt Prof. Tobias Singelnstein einen Vortrag über das sog. "Predictive Policing". Predictive Policing verspricht, durch eine computergestützte, automatisierte Auswertung großer Datenmengen Wahrscheinlichkeitsaussagen über das zeitliche und örtliche Auftreten bestimmter Formen von Kriminalität in der Zukunft treffen zu können. In den vergangenen Jahren sind derartige Techniken auch in Deutschland immer populärer geworden. Prof. Tobias Singelnstein erläuterte die wesentlichen rechtlichen und kriminologischen Fragestellungen bezüglich dieser neuen Form des Polizierens. 

 

 

Freitag
Nov022018

Rechtstheoretisches Kolloquium im WS 2018/2019: Recht und Digitalisierung

Auch im Wintersemester 2018/2019 veranstalten Prof. Julian Krüper und Prof. Sebastian Unger ein "Rechtstheoretisches Kolloquium". Unter dem Oberthema "Recht und Digitalisierung" wollen sie ausgewählte Texte gemeinsam diskutieren. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Studierende als auch an Mitarbeiter_innen und Professor_innen. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, wohl aber die Bereitschaft, sich in die ausgewählten Texte einzulesen.

Im Einzelnen wird besprochen am

14.11.2018: Mireille Hildebrandt, Law as Information in the Era of Data-Driven Agency

19.12.2018: Albert Ingoldt, Digitalisierung demokratischer Öffentlichkeiten

23.01.2019: Thomas Vesting, Die Veränderung der Öffentlichkeit durch künstliche Intelligenz

Das Treffen findet jeweils um 18:00 Uhr im Raum GD 1/478 statt. Die Texte sind jeweils einige Wochen vor den Terminen unter https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/m/course/view.php?id=19098 abrufbar.

 

 

 

Freitag
Nov022018

Das Medienrecht und die Herausforderung der technologischen Hybridisierung

Der aktuelle Entwurf des Medienstaatsvertrags (MStV-E) will den Rundfunkstaatsvertrag an die Logik neuer, netzbasierter Angebots- und Nutzungsformen anpassen. Medienplattformen, Benutzeroberflächen und Medienintermediäre führen dazu, dass klassische Medien zunehmend die Hoheit über die Distribution ihrer Inhalte verlieren. Regelungen des MStV-E sollen deshalb den Zugang und die Auffindbarkeit von Medieninhalten in Netzwerkumgebungen gewährleisten. Damit werden sie allerdings den technologischen Gegebenheiten neuer Intermediäre wie Suchmaschinen und sozialen Netzwerken nicht gerecht. In diesem Beitrag in K&R 2018, 686 kommentieren Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Heinz Ladeur und Prof. Dr. Tobias Gostomzyk die Regelungen zu Medienintermediären im Entwurf des Medienstaatsvertrags der Länder. 

Freitag
Nov022018

Netzwerkrecht - Die Zukunft des NetzDG und seine Folgen für die Netzwerkkommunikation

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ist seit dem 01. Januar 2018 anzuwenden. Es soll einen zivilen Diskurs in sozialen Netzwerken gewährleisten. Bereits im Gesetzgebungsverfahren war es Gegenstand verfassungsrechtlicher und europarechtlicher Kritik. Vor allem wurde durch die Debatte aber sichtbar, dass grundlegende Fragen einer netzwerkgerechten Regulierung teils noch nicht vollständig durchdrungen, teils nicht vollständig beantwortet sind. Davon ausgehend wird in diesem Werk, herausgegeben von Prof. Martin Eifert, LL.M. (Berkeley) und Prof. Tobias Gostomzyk, zunächst die gegenwärtige rechtliche Einordnung sozialer Netzwerke aufgearbeitet, wobei private und öffentliche Ordnungsmuster aufgezeigt werden. Anschließend wird die Rechtsdurchsetzung bei Hate Speech als besonders für die Meinungsfreiheit kritisches Element der Netzwerkregulierung in den Blick genommen.

Freitag
Nov022018

Medienföderalismus - Föderale Spannungslagen und Lösungsansätze in der Medienregulierung

Das Mediensystem mit seinen übergreifenden Fragen steht in vielfachen Spannungen zur föderalen Gliederung der Bundesrepublik nach dem Grundgesetz. In dem Band, herausgegeben von Prof. Martin Eifert, LL.M. (Berkeley) und Prof. Tobias Gostomzyk, werden die föderalen Spannungslagen des Mediensystems in den breiteren Kontext der stetig wiederkehrenden föderalen Konflikte eingebettet, um eine kontextualisierte Perspektive auf die aktuellen medienspezifischen Schwierigkeiten zu eröffnen. Ausgehend von diesen Grundlagen werden die gegenwärtigen föderalen Probleme des Medien- und Rundfunkbereichs in den Blick genommen, namentlich das Verhältnis des Bundes-Telekommunikationsrechts zum Landesrundfunkrecht, die Medienkonzentration zwischen Kartell- und Medienrecht, die Plattformregulierung zwischen Vielfaltssicherung und Wettbewerbsrecht sowie der Jugendmedienschutz und der Auslandsrundfunk. Jeweils werden gerade die Möglichkeiten und Grenzen der Verknüpfung bundes- und landesrechtlicher Gesichtspunkte untersucht.

 

Samstag
Okt132018

Buchvorstellung "Recht und Praxis der GEMA"

Am 10.10.2018 stellten die Herausgeber Dr. Harald Heker und Prof. Karl Riesenhuber im Brandenburger Tor Museum in Berlin die dritte Auflage des Handbuchs "Recht und Praxis der GEMA" vor. Anschließend fand eine Podiumsdiskussion statt, in der Dr. Harald Flemming (VAUNET e.V.), Dr. Ralf Weigand (Komponist und Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA) und Elisabeth Winkelmeier-Becker (Rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) ihre Sicht auf die GEMA darlegten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Barbara Haack.

 

 

Mittwoch
Okt102018

Urheber und Verleger: Interessengemeinschaft oder Marktgegner?

Das Buch "Urheber und Verleger: Interessengemeinschaft oder Marktgegner?", herausgegeben von Prof. Dr. Karl Riesenhuber, präsentiert die Ergebnisse der INTERGU-Tagung 2017, auf der profilierte Referenten aus Wissenschaft und Praxis unter der Leitung von ausgewiesenen Experten über verlagsrechtliche Themen diskutierten. Ferner werden die neuesten Entwicklungen nach dem Urteil in Sachen Vogel ./. VG Wort beleuchtet.

 

Sonntag
Okt072018

Vortrag - Konferenz "Die Zukunft der Datenökonomie"

Das Forum Privatheit richtet am 11./12.10.2018 in München eine interdisziplinäre Konferenz zur "Zukunft der Datenökonomie" aus. Karl Riesenhuber trägt dazu einen Vortrag zum Thema "Daten als 'Einnahmen' von Nutzern urheberrechtlich geschützter Werke und Leistungen" bei. 

Freitag
Sep282018

Urheber und Verleger in Verwertungsgesellschaften

Dürfen Verleger in der GEMA und in der VG WORT mitwirken? Sind sie "Berechtigte" i.S.v. § 6 VGG? Wie ist das Berufsgruppensystem ("Kuriensystem") dieser Verwertungsgesellschaften zu würdigen? Und haben die Verwertungsgesellschaften den Rechtsstreit um den "Verlegeranteil" richtig geführt und daraus die richtigen Konsequenzen gezogen? - In seinem Beitrag in ZUM 2018, 407-416 erörtert Karl Riesenhuber diese und weitere Fragen.

Freitag
Sep282018

"Öffentliche Wiedergabe" in der Rechtsprechung des EuGH

In diesem Beitrag, der auf seinen Vortrag vor dem Arbeitskreis Urheberrecht in Wien zurückgeht, analysiert Karl Riesenhuber die Rechtsprechung des EuGH zum Recht der "öffentlichen Wiedergabe". Er zeigt auf, dass diese methodisch und in der Sache weithin nicht überzeugend ist und schlägt eine kritische Rekonstruktion vor.

Freitag
Sep282018

Haftung für Urheberrechtsverletzungen im Internet

In ihrem Beitrag "Haftung für Urheberrechtsverletzungen im Internet" beschätfigt sich Frau Prof. Dr. Schaub mit Haftungsfragen für Urheberrechtsverletzungen im Internet.

Der Beitrag ist erschienen in: VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten mbH (Hrsg.), Urheberrecht im Wandel der Zeit. Symposium aus Anlass des 70. Geburstags von Norbert P. Flechsig, Nomos Verlag, Baden-Baden 2018, S. 11-39.